Das Statistische Bundesamt meldet, dass in 2020 rund 15 841 Unternehmensinsolvenzen beantragt wurden. Das ist ein Rückgang um 15,5% gegenüber dem Vorjahr 2019. Die beantragten Unternehmensinsolvenzen sanken somit auf den niedrigsten Stand seit Einführung der Insolvenzordnung im Jahr 1999. Die Zahl der Insolvenzen ist maßgeblich durch die ausgesetzte Insolvenzantragspflicht in der Corona-Krise beeinflusst.

Die Insolvenzantragspflicht ist bis Ende April 2021 für die Unternehmen ausgesetzt, bei denen die Auszahlung der seit 1. November 2020 vorgesehenen staatlichen Hilfeleistungen noch aussteht.

Im Baugewerbe gab es in 2020 die meisten Unternehmensinsolvenzen mit 2 500 Fällen, gefolgt von dem Wirtschaftsbereich Handel mit 2 466 Anträgen. Das Gastgewerbe meldete 1 775 Insolvenzanträge.

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