Corona – Übersicht über öffentliche Unterstützungsmaßnahmen

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Das Corona-Virus stellt Unternehmer/innen und Unternehmen vor große Herausforderungen. Bund und Länder haben inzwischen viele Unterstützungsmaßnahmen auf den Weg gebracht und arbeiten nun an der schnellen Umsetzung. Nachfolgend erhalten Sie einen Überblick über die wichtigsten Maßnahmen sowie jeweils einen Link zur Webseite der zuständigen Stellen mit den jeweils aktuellsten Informationen.

Kurzarbeitergeld

Wird in Folge des Coronavirus eine vorübergehende Reduzierung der üblichen Arbeitszeiten > 10% notwendig, können betroffene Betriebe bei ihrer zuständigen Agentur für Arbeit Kurzarbeitergeld beantragen.
Link zur Agentur für Arbeit

Finanzierung (Kredite, Bürgschaften)

Sofern Unternehmen durch die aktuelle Krise unverschuldet in Finanznöte geraten, unterstützt die Bundesregierung mit diversen Finanzierungsprogrammen. Diese Finanzierungsangebote werden direkt über Banken beantragt.

KfW-Corona-Hilfe:  Risikoübernahme von bis zu 90% für Betriebsmittelkredit (kleine und mittlere Unternehmen) Link zur KfW

LfA-Förderangebote: Universalkredite, Bürgschaften und Akutkredite für kleine und mittlere Unternehmen Link zur LfA

Zuschüsse

Soforthilfe Corona für Betriebe in Bayern (Unterfranken):  richtet sich an Freiberufler, Selbstständige, kleine und mittlere Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitern, die aktuell von Liquiditätsproblemen betroffen sind. Die Höhe der Soforthilfe ist dabei gestaffelt nach Anzahl der Mitarbeiter von 5.000 bis 15.000 €. Link zur Regierung Unterfranken

Soforthilfe-Programm des Bundes: Eckpunkte: bis 9.000€ Einmalzahlung für 3 Monate bei bis zu 5 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente) bzw. bis 15.000€ Einmalzahlung für 3 Monate bei bis zu 10 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente) Link zur Bayerischen Staatsregierung

Steuerstundung

Um die Liquidität bei Unternehmen zu verbessern, können Steuerzahlungen gestundet sowie Vorauszahlungen für Einkommen-, Körperschaft-, Gewerbe- und Umsatzsteuer auf Null gesetzt werden. Link zum Finanzamt Bayern

Stundung Sozialversicherungsbeiträge

Die Stundung setzt einen entsprechenden Antrag des Unternehmens voraus. Über den Stundungsantrag entscheidet die Krankenkasse als zuständige Einzugsstelle.(Achtung: jede Krankenkasse einzeln!) Link zum GKV Spitzenverband

Für Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.


Kein Aufschwung in Sicht: Ökonomen des Handelsblatt-Research-Instituts sind pessimistisch für die Jahre 2020/21

Wachstum: Schwache Entwicklung

Für 2021 rechnet das Handelsblatt Research Institute (HRI) mit 1,0 Prozent Wachstum und ist damit deutlich pessimistischer als viele andere Prognostiker.

Dies betrifft insbesondere die Industrie. So erwartet der Maschinenbau für 2020 ein erneutes Produktionsminus von rund zwei Prozent. Die chemische Industrie rechnet für 2020 zwar mit einer leichten Erholung, allerdings brach die Produktion in 2019 um 7,5 Prozent ein. In der Elektroindustrie rechnen nur 17 Prozent der Unternehmensführungen mit wieder anziehenden Geschäften, während 25 Prozent einen weiteren Rückgang erwarten. In der Automobilindustrie sind die Erfolgsaussichten des politisch gewollten Umstiegs auf Elektromobilität und die damit verbundenen hohen Investitionen sehr ungewiss.

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Beschäftigung: Verschärfung des Fachkräftemangels

Laut HRI spricht ebenso vieles dafür, dass der 2006 begonnene Beschäftigungsaufbau in 2019 seinen Höhepunkt erreicht hat und die Erwerbstätigkeit – wenn auch nur leicht – im Prognosezeitraum bis 2021 sinken wird. Da die ersten Babyboomer-Jahrgänge in den Ruhestand gehen, wird sich der Fachkräftemangel jedoch eher noch verschärfen.

Insgesamt wird die schwache Konjunktur, das Auslaufen des Beschäftigungsbooms sowie allenfalls noch moderate Lohnerhöhungen auch zu einer Abschwächung des privaten Konsums führen.

Siehe auch: www.handelsblatt.com


Insolvenzstatistik: Rückgang der Insolvenzen geht zu Ende

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Nach der aktuellsten Creditreform-Insolvenzstatistik schlägt sich die konjunkturelle Abschwächung in Deutschland zunehmend in den Insolvenzzahlen nieder. Mit 19.400 Unternehmensinsolvenzen im Jahr 2019 ist der zehn Jahre andauernde Rückgang der Unternehmensinsolvenzen zu Ende gegangen (2018: 19.410 Fälle). Den größten Anteil am Insolvenzgeschehen haben weiterhin Unternehmen mit höchstens fünf Beschäftigten (81,7 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahr (83,2 Prozent) hat sich der Anteil dieser Kleinunternehmen an den Insolvenzen aber verringert.

Quelle: Creditreform

Die ausführliche Creditreform-Analyse zu den „Insolvenzen in Deutschland Jahr 2019“ finden Sie unter Wirtschaftsbarometer-Mainfranken.de


Fachvortrag „IDW S6 neu und die Konsequenzen in der Beratung“

Am 08.11.2019 fand in Neuss das gemeinsame Treffen der Fachgruppen „Sanierung“ und „Finanzierung/Rating“ des KMU-Beraterverbandes statt. In diesem Rahmen hielt Herr Jörg Conradi einen Vortrag zur aktuellen Fassung des IDW S6 (Sanierungsstandards des Instituts der Wirtschaftsprüfer e.V.).

Herr Conradi stellt in seinem Vortrag die wesentlichen Eckpunkte der Neuerungen vor und bewertet diese insbesondere mit Hinblick auf die Konsequenzen für die Sanierungsberatung.

Gern können Sie den Vortrag per E-Mail an office@conradi-consult.de  anfordern.

Zum Internetauftritt des KMU-Beraterverbands (Bundesverband freier Berater e.V.):  www.kmu-berater.de

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