Laut Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 12. Juli 2021 sind die Großhandelspreise im Juni um 10,7 % gegenüber Juni 2020 angestiegen. Zuletzt hat es solche Vorjahresveränderungen im Oktober 1981 im Rahmen der zweiten Ölkrise gegeben. Zum Teil lassen sich die starken Steigerungsraten auf den Basiseffekt zurückführen. Dieser ist die Folge des sehr niedrigen Preisniveaus der Vorjahresmonate im Zusammenhang mit der Corona-Krise.

Der Preisanstieg im Großhandel im Juni 2021 gegenüber dem Vorjahresmonat lag insbesondere bei Mineralölerzeugnissen und bei Altmaterial und Reststoffen sowie bei Erzen, Metallen und Metallhalbzeug. Auch bei Roh- und Schnittholz sowie bei Getreide, Rohtabak, Saatgut und Futtermittel ist ein Preisanstieg vorhanden.

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