Gemäß Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 10. August 2021 wurden im Mai 2021 beim Amtsgericht 1.116 beantragte Unternehmensinsolvenzen gemeldet. Das entspricht 25,8 % weniger Unternehmensinsolvenzen als im Mai 2020. Der rückläufige Trend der letzten Monate hält somit weiter an.

Im Mai 2021 war insbesondere das Baugewerbe mit 180 Fällen sowie der Handel (einschließlich Instandhaltung und Reparaturen von Kraftfahrzeugen) mit 168 Fällen von Unternehmensinsolvenzen betroffen. 133 Insolvenzen wurden im Bereich der sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen gemeldet.

Ein Grund für die niedrigeren Unternehmensinsolvenzen ist die ausgesetzte Insolvenzantragspflicht bis Ende 2020.  Für Unternehmen, deren Auszahlung der seit 1. November 2020 vorgesehenen staatlichen Hilfeleistung noch aussteht, war die Insolvenzantragspflicht für den Zeitraum Januar bis April 2021 ausgesetzt.

Bei vielen Unternehmern herrscht Unsicherheit darüber, ob sie insolvenzantragspflichtig sind oder nicht. Auch in dieser Fragestellung steht Conradi Consult gerne beratend zur Seite.

Weitere Information zu den Unternehmensinsolvenzen unter:

https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2021/08/PD21_376_52411.html

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